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"Besonders schön ist es, den Sonnenaufgang im Sommer auf dem Mast zu genießen"

Als Obermonteur ist Dirk ständig unterwegs auf Montage. Jede Woche ist er bei einem anderen Projekt in ganz Nordrhein-Westfalen, schließt das eine Projekt ab und beginnt kurz darauf ein neues.

Interview mit Dirk (47), Obermonteur in der Business Unit Kommunikationstechnik bei EQOS Energie

Vor 15 Jahren wechselte Dirk vom Balkonbauer zum Antennenmonteur. Heute ist er Obermonteur und ständig unterwegs auf Montage. Seinen Arbeitstag beginnt er trotzdem immer ganz gemütlich mit einer heißen Tasse Kaffee.

Das kam sehr überraschend. Ursprünglich probierte ich viele unterschiedliche Tätigkeiten aus. Ich war zum Beispiel Balkon- und Fassadenbauer oder Fliesenleger. Aber damit war ich nicht zufrieden. Durch meinen Onkel bin ich dann auf die Stelle damals als Antennenmonteur aufmerksam geworden. Was soll ich sagen, mich hat die Abwechslung in diesem Job gereizt: Neue Herausforderung, unterschiedliche Menschen, verschiedene Orte, viel frische Luft. Begonnen habe ich ursprünglich als Monteur, dann war ich Kolonnenführer und seit rund acht Jahren arbeite ich nun als Obermonteur.

» Jede Woche sind wir bei einem anderen Projekt in ganz Nordrhein-Westfalen, schließen das eine Projekt ab und beginnen kurz darauf ein neues. «

Wir bauen Funkzellen – die Gegenstation für das Mobiltelefon – auf. Ich leite dabei ein Team von drei Mann. Der Arbeitstag beginnt früh morgens: Da trinken wir erst einmal gemeinsam einen Kaffee und bereden was zu tun ist. Angenehm ist, dass wir bereits seit drei bis vier Jahren zusammen arbeiten und ein recht eingespieltes Team sind. Wir können uns aufeinander verlassen und verstehen uns gut. Nach der Besprechung geht’s sofort los auf die Baustelle. Jede Woche sind wir bei einem anderen Projekt in ganz Nordrhein-Westfalen, schließen das eine Projekt ab und beginnen kurz darauf ein neues. Da kommt man viel rum, das allein macht es abwechslungsreich und interessant. Kein Tag ist gleich.

Ich freue mich immer, wenn ich eine Baustelle in der Nähe von Schwelm habe. Dort miete ich seit ca. zehn Jahren immer die gleiche Ferienwohnung. Die Vermieterin hat früher immer für uns gekocht und inzwischen ist sie wie eine Oma für mich geworden. Die Zeiten haben sich aber geändert. Heute kochen wir für sie und mähen ihr den Rasen. Manchmal grillen wir dann auch gemeinsam. Es ist total familiär und Oma freut sich sehr über unseren Besuch.

Flexibilität und Teamfähigkeit sind sehr wichtig, aber auch, dass man schnell lernt, wachsam und neugierig ist. Und das Allerwichtigste: Man darf keine Höhenangst haben! Wir müssen täglich unsere Arbeiten in unterschiedlichen Höhen leisten, da muss man schon sicher unterwegs sein. Ich persönlich genieße das sehr. Es gibt nichts Schöneres, als wenn man in der Sommerzeit oben auf einem Mast morgens die Sonne aufgehen sieht. Die weite Aussicht, die Ruhe! Das erfüllt mich jedes Mal aufs Neue.