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Straßenbahnanbindung zum Berliner Hauptbahnhof

Mit dem Bauvorhaben „Invalidenstraße“ wird die Straßenbahn vom Nord- zum Hauptbahnhof verlängert. Die Strecke befindet sich mitten im Berliner Stadtzentrum und ist eine der Hauptzufahrtsstrecken zum Berliner Hauptbahnhof. Besondere Herausforderung waren die vielen sich im Untergrund befindenden Medienträger, wodurch 10 Gründungen als Mikropfahlgründungen ausgeführt werden mussten.

Ziel war eine bessere Anbindung des zentralen Verkehrsknotens an das öffentliche Nahverkehrsnetz, um so eine erhebliche Erleichterungen und Zeitersparnis für viele Berliner Bürger zu schaffen.

Dies wurde durch die Anbindung der Oberleitungsanlage der doppelgleisigen Straßenbahngleisanlage an der Bernauer Straße sowie der zweigleisigen Weiterführung dieser auf der Invalidenstraße realisiert. Bei der neuen Fahrleitungsanlage handelt es sich um eine gewichtsnachgespannte Hochkettenfahrleitung. Die ersten 100 m nach der Kreuzung Chausseestraße/Invalidenstraße wurden als dreispurige Gleisanlage gebaut. Die zwei Abstellgleise in der Endschleife wurden mit einer nachgespannten Einfachfahrleitung ausgerüstet. Die Inbetriebnahme der Straßenbahnstrecke erfolgte in zwei Abschnitten: 2013 wurde der Abschnitt Chausseestraße bis Alt Moabit in Betrieb genommen, 2015 der Anschluss aus Richtung Nordbahnhof.

Leistungen im Überblick

  • Ca. 5 km Hochkettenfahrleitung, davon über 1 km Einfachfahrleitung
  • 95 Bohrrohrgründungen, 10 Mikropfahlgründungen
  • 117 Maste
  • 8 Radspanner und 5 Federnachspannungen
  • 12 Ausleger Hochkettenfahrleitung, 8 Ausleger Einfachfahrleitung

Faktenbox

Kunde:
Verkehrsunternehmen

Ausführungszeitraum:
Juni 2012 bis Dezember 2015

Errichtungsort:
Berlin, Deutschland