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Stromschienenmontage im Arlbergtunnel

Im April 2010 begann EQOS Energie mit den Montagearbeiten für die Deckenstromschiene des im Jahre 1884 eröffneten Arlbergeisenbahntunnels.
Durch den geringen Gleisachsabstand von 3,50 m und dem Bahnbetrieb am Nachbargleis wurden die Arbeitsmaschinen vor Baubeginn mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet.
Um den Raumbedarf für die Oberleitung im 10,4 km langen Arlbergtunnel zu verringern, wurde eine raumsparende Deckenstromschiene installiert. Dabei mussten, angepasst an die Gegebenheiten im Tunnel, eine große Anzahl von Bohrlöchern für die Stromschienenstützpunkte eingebracht werden.
Durch ein von EQOS Energie speziell für solche Aufgaben entwickeltes Bohrsystem wurden die Arbeiten auf sicherheitstechnisch hohem Niveau dennoch wirtschaftlich umgesetzt.
Der zugkraftlos verlegte Fahrdraht und die geringe Anzahl einzelner Bauteile machen die Stromschiene im Arlbergtunnel zu einer betriebssicheren und zuverlässigen Lösung.

Leistungen im Überblick:

• Bohren und Montage der Hängesäulen für die Stromschienenbefestigung (2000 Stück mit 3-Loch Grundplatte, 130 Stück mit 4-Loch Grundplatte)
• Montage der Stromschienenelemente an den Hängesäulen im 10,4 km langen Tunnel auf jeweils 2 Gleisen
• Aufziehen des Rillenfahrdrahtes und anpassen der Abspannungen an den Tunnelportalen (21,25km Fahrdrahtlänge)
• Herstellen von Tunnelsicherheitsschaltern zur Freischaltung der Oberleitung vor den Tunnelportalen

Faktenbox

Ausführungszeitraum:
April 2010 bis November 2010

Errichtungsort:
Vorarlberg und Tirol, Österreich

Trassengeschwindigkeit:
100 km/h