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EQOS Energie baut erstes, echtes 5G-Netz für Hutchison Drei Austria. Private 5G-Netze für Unternehmen folgen

5G-Pilotprojekt in Linz erfolgreich umgesetzt – Interne 5G-Campus Netze vernetzen Unternehmen der Zukunft

Der international agierende Infrastrukturdienstleister EQOS Energie hat in Österreich das erste, echte zusammenhängende 5G-Netz erfolgreich installiert. Als einer der ersten Anbieter weltweit startete der EQOS Energie-Kunde Hutchison Drei Austria am 20. Juni in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz den 5G-Betrieb und präsentierte dabei bereits erste 5G-Anwendungen. Zwanzig 5G-Sendestationen versorgen die gesamte Linzer Innenstadt mit Rekord-Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 2,2 Gigabit pro Sekunde. Das 5G Netz in Linz ist das erste in der gesamten internationalen Drei Gruppe und eines der ersten 5G Netze weltweit.

EQOS Energie CEO Eric Mendel: „Gemeinsam mit unserem Kunden Drei haben wir in Linz echte europäische Pionierarbeit geleistet. Unser gesammeltes Know-how wollen wir nun auch Unternehmen für geschlossene, eigene 5G-Netze zur Verfügung stellen, damit sie ihre betriebliche Effizienz steigern und gleichzeitig die Industrie 4.0 in die nächste Phase bringen können.“

Von Pre5G bis zum ersten zusammenhängenden 5G-Netz Österreichs

Für den 5G-Start von Drei in Linz hat EQOS Energie von Januar bis Mai 2019 zwanzig Sendeanlagen im Zentrum der Stadt mit 5G ausgestattet und mittels Glasfaser und Richtfunkupgrades entsprechend mit der nötigen Bandbreite vernetzt. Dabei hat EQOS Energie das Konzept und die Planungsvorgaben von Drei – von der Planung, dem Einholen der Genehmigungen über die Bauausführung bis zur Integration der Technik – erfolgreich umgesetzt.

EQOS Energie unterstützt ebenfalls den weiteren Netzausbau ihres Kunden Drei. Dieser wird bis Jahresende den Großteil von Linz sowie andere Regionen Österreichs mit 5G versorgen. Vor der nunmehrigen 5G-Premiere haben Drei und EQOS Energie bereits im Zuge erster Pre5G-Rollouts, 5G-Trials und beim 5G-Pilotbetrieb im Drei Headquarter in Wien erfolgreich zusammengearbeitet.

Marktkenntnis und Erfahrung in der Kommunikationstechnik

Auch bei der Inhouseversorgung übernimmt EQOS Energie in Deutschland und Österreich eine führende Rolle. Fachexpertise sowie eine sachverständige Umsetzung sind in diesem Bereich für Kunden und Netzbetreiber bedeutend. Die lückenlose Versorgung bildet ebenfalls eine gute Basis für einen späteren Ausbau auf 5G. Erste 5G-Tests mit namhaften deutschen Industriekunden laufen bereits. Der Verkauf von Frequenzen für private 5G-Unternehmensnetze in Deutschland ist für Herbst dieses Jahres geplant. Die deutsche Bundesnetzagentur hat dafür ein Fünftel der verfügbaren 5G-Frequenzen reserviert.

EQOS Energie zählt seit Anbeginn zu den führenden Full-Service-Providern. Als unabhängiger Partner im deutschen und österreichischen Mobilfunk blickt das Unternehmen in diesem Bereich auf mehr als ein viertel Jahrhundert Markterfahrung zurück. Seit dem 2G-Zeitalter hat EQOS Energie in beiden Ländern zahlreiche Netze konstant ausgebaut, modernisiert und damit eine detaillierte Kenntnis der jeweiligen Netzstrukturen erlangt. Allein in Deutschland hat EQOS Energie bisher 45.000 Basisstationen, 15.000 Richtfunklinks und über 1.000 Sendetürme errichtet, erweitert oder umgebaut.

Das Leistungsportfolio reicht dabei von der Planung und allen vorbereitenden Maßnahmen über den Bau, die Implementierung und Projektfertigstellung bis zur Wartung von Sendeanlagen und Masten. Unternehmen profitieren dadurch von einer umfassenden Betreuung mit wenigen Schnittstellen und höherer Sicherheit durch bessere Gewährleistung.

Schlüsseltechnologie für digitale Fabriken und Internet der Dinge

5G gilt als revolutionärer Innovationsschub für digitale Fabriken, autonome Fahrzeugsteuerung und das Internet der Dinge (IoT). Digitale Fabriken werden dadurch künftig in der Lage sein, Computer, Maschinen, Fahrzeuge, Roboter und Produktionslinien vollständig miteinander zu vernetzen und dank Datenübertragung in Echtzeit und Virtual Reality-Lösungen von überall zu steuern.

Interne 5G-Campus-Netze ohne öffentliche Zugriffsmöglichkeit von außen schaffen dafür die notwendige Datensicherheit, lassen sich aber dennoch über externe Netze mit Partnern, Dienstleistern oder Zulieferern verbinden. Durch Network Slicing und Mission Critical IoT erhalten alle Anwendungen zudem exakt die notwendigen Reaktionszeiten und Übertragungsraten, die sie benötigen.

„Ob es nun um die Vernetzung von Robotern in Produktionslinien, die Steuerung von Maschinen oder um autonome Fahrzeuge in Verladestationen geht: 5G ermöglicht uns völlig neue Optionen und wird die Produktions- und Logistikbranche revolutionieren. Mit den von uns eingerichteten lokalen Campus-Netzen werden Unternehmen selbst an entlegenen Standorten bestens versorgt“, so Mendel.