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EQOS Energie hilft nach Windschäden an vereisten Freileitungen

Kurzfristiger Einsatz zur Wiederherstellung der Stromversorgung für die Salzburg Netz GmbH

EQOS Energie hat in Österreich einen außerplanmäßigen Einsatz zur Wiederherstellung einer 110 kV-Leitung übernommen. In der zweiten Januarwoche ist es in Flachauwinkel im Salzburger Land zu Ausfällen in der Stromversorgung über Verteil- und Transportnetze der Salzburg Netz GmbH gekommen. Aufgrund des übermäßigen Schneefalls der vergangenen Wochen sowie tiefer Temperaturen und starker Winde sind viele Freileitungen und Masten vereist. Diesen extremen Wetterbedingungen konnten zwei in diesem Leitungsabschnitt äußerst stabile Hochspannungsmaste nicht mehr standhalten. Ein Tragmast gab nach und zog auch den Oberteil eines Abspannmasten nach unten. Als Infrastrukturdienstleister hat EQOS Energie sofortige Unterstützung zugesagt und sorgt mit vorläufigen Reparaturen und Notgestängen dafür, dass eine Versorgung schnellst möglich wiederhergestellt wird.

Urlaub für Soforthilfe abgebrochen

Gemeinsam mit dem Netzbetreiber hat sich EQOS Energie sofort nach der Anfrage einen Überblick der aktuellen Situation verschafft. Damit der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, müssen die alten Seile zunächst entfernt und ein neues System aufgelegt werden. Am vergangenen Montag haben bereits die ersten Aufräumarbeiten vor Ort stattgefunden. Ein neunköpfiges EQOS Energie Experten-Team arbeitet mit Nachdruck daran, die Schäden schnellst möglich zu beheben. Die Projektbeteiligten sind zuversichtlich, die Montage innerhalb weniger Wochen erfolgreich abschließen zu können. Für den unplanmäßigen Einsatz brachen einige der EQOS Energie Monteure sogar ihren Urlaub ab. „In solchen Ausnahmesituationen unterstützen wir unsere Kunden natürlich, wenn wir gebraucht werden. Dafür kommen die Kollegen dann auch schon mal aus dem Urlaub zurück. Ihnen gehört ein großer Dank!“, so Alfons Mattersberger, Montageleiter bei EQOS Energie in der Business Unit Freileitung.

Extreme Wetterbedingungen als besondere Herausforderung

Eine besondere Herausforderung bei diesen Arbeiten stellen vor allem die Lage des Einsatzortes in den höheren Bergregionen sowie die anhaltend schwierigen Wetterbedingungen dar. Solange die Projektausführung möglich ist, arbeiten die Monteure mit vollem Einsatz bei Wind und Wetter. Die Sicherheit der EQOS Energie Mitarbeiter hat dabei allerdings immer oberste Priorität. Derzeit ist das Einsatzgebiet ausschließlich mit einem Helikopter zu erreichen. Hinzu kommt, dass jederzeit mit einem Wetterumschwung zu rechnen ist. Innerhalb kürzester Zeit kann das Wetter umschlagen, sodass die Montagearbeiten unverzüglich abgebrochen und verschoben werden müssen. Aktuell ist es wichtig, die Versorgung zunächst provisorisch wiederherzustellen. „Erfreulich ist, dass EQOS Energie seinen Einsatz sofort zugesagt hat und die Zusammenarbeit auch unter erschwerten Bedingungen so zuverlässig funktioniert“, sagt Josef Strasser, Projektleiter bei der Salzburg Netz GmbH. Im Sommer werden die Arbeiten erneut aufgenommen, um den Urzustand wiederherzustellen.