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EQOS Energie erneuert 142 Masten zur Verbesserung der Netzsicherheit

Austrian Power Grid AG, kurz APG, plant Demontage und Neuerrichtung der 220 kV-Leitung St. Peter – Ernsthofen

EQOS Energie übernimmt im Auftrag der APG als einer von drei Dienstleistern die Generalerneuerung der 220 kV-Leitung vom Umspannwerk St. Peter bis zum Umspannwerk Ernsthofen. Insgesamt erstrecken sich über 420 Masten auf mehr als 110 Kilometern. Die Arbeiten an der zu erneuernden Leitungstrasse wird dabei in zwei Etappen unterteilt. Erste Etappe ist die Trasse vom Umspannwerk St. Peter bis zum Gemeindegebiet Weibern. Die zweite Etappe schließt direkt an und verläuft bis zum Umspannwerk Ernsthofen. Durch die Unterteilung der beiden Bauabschnitte in jeweils drei Baulose kann die Bauzeit aufgrund parallel stattfindender Bauarbeiten reduziert werden. Das Baulos von EQOS Energie umfasst dabei die Demontage von 143 und die Montage von 142 Masten. Die Bauarbeiten starteten im Frühjahr 2018 und werden voraussichtlich nach zweieinhalb Jahren im Oktober 2020 abgeschlossen.

Ziel des geplanten Vorhabens ist es, durch die Generalerneuerung der 1941 errichteten Leitung die Netzsicherheit zu verbessern. Die Stromversorgung der Anwohner wird durch Provisorien, die die Bauphase überbrücken, gesichert. Innerhalb ihres Bauloses ist EQOS Energie für jegliche Rückbau- und Neubauarbeiten der bestehenden Leitung verantwortlich. Die neue Trasse wird dabei zum Großteil standortgleich gebaut. „Durch den engen Zeitplan wird die Demontage der bestehenden und die Errichtung der neuen Masten hauptsächlich mittels Hubschrauber erfolgen“, so Kurt Rader, Business Unit Leiter Energietechnik. „Dadurch ist ein schneller Transport der Mastteile gegeben, wodurch unsere Monteure das Projekt effizient umsetzen können.“

Nach der Baustelleneinrichtung, bei der insgesamt mehr als 2.000 Stahl- und 500 Aluplatten verwendet werden, steht die Demontage der Leiterseile an. Anschließend wird die Mehrheit der Masten mit Hilfe eines Hubschraubers demontiert und abtransportiert. In Wohngebieten werden die bestehenden Masten mittels Autokran abgebaut, zerkleinert und entsorgt. Um die Baugruben für die Fundamente der neuen Masten zu heben, werden zuerst die Altfundamente entfernt. Anschließend erfolgt die Pfahlgründung mit anschließendem Zugversuch, die Fundamentbildung und die Vormontage sowie Stockung des Mastes. Abschließend werden circa 540 Kilometer Leiterseil gezogen.

EQOS Energie ist seit 1920 in Deutschland aktiv. Mit nahezu 100 Jahren Erfahrung in der Planung, Errichtung, Optimierung und Instandhaltung von komplexen technischen Infrastrukturen realisierte das Unternehmen zahlreiche Projekte im Bereich der Energietechnik. Die von EQOS Energie eingesetzten Ingenieure und Monteure arbeiten interdisziplinär und länderübergreifend zusammen. Das Leistungsspektrum deckt dabei jegliche Anlagen und Systeme zur Erzeugung, Übertragung und Anwendung von Strom und Daten in den Bereichen Energie, Telekommunikation und Verkehr ab.